Die Geborstenen Inseln

Von nackten Zwerginen und nicht ganz so prächtigen Fellen

Myst

Das Myst Septet:
Korynn Fenn: Labyrinth erkunder
Vala: Runenpuzzler
Gemmi: Gnomenrodler
Gnarl: Crush Eis Produzent
Kharazim: Kartographier “Genie”
Sciao’tael: Co. Labyrinth erkunder
Name vergessen: Schnaps Drossel

Mein zweiter Ausflug in den Myst. Vorweg möchte ich erwähnen, dass dieses Abenteuer schon ca. 3 Wochen hinter uns liegt und ich eigentlich nicht dazu bestimmt war den Logbucheintrag zu schreiben. Deshalb könnte es durchaus sein, dass ich einige wichtige Tatsachen falsch oder gar nicht wiedergebe, falls also einer meiner Gefährten Fehler im Log finden sollte, bitte ich darum diese Fehler auszubessern.

Dieses Mal hatte sich eine etwas größere Gruppe zusammengefunden um den Turm zu erkunden. Gerade im Portalraum angekommen wurden wir auch schon von sechs, der uns mittlerweile gut bekannten, Schattenwesen empfangen. Zum Glück reagierte Korynn Fenn schnell genug um zumindest zwei der Angreifer aus dem Portalraum auszusperren indem er den Mechanismus aktivierte. Beim Kampf gegen die restlichen 4 Schattenwesen war uns vor allem Gnarl Prachtfell eine große Hilfe. Sein Schwert scheint ihn zeitweise in eine Art Blutrausch zu versetzen, weshalb ich, besonders im Kampf, wohl lieber ein paar Schritte Abstand zu ihm halten sollte, nicht dass sich die Magie seines Schwertes irgendwann gegen mich richtet. Außerdem verstehe ich nicht was dieser Kerl immer für einen Aufstand um sein Fell macht. Es mag ja ganz prächtig sein, aber es ist nicht annähernd so prächtig wie mein Federgewand und ich fange doch auch nicht ständig davon an. Aber ich schweife ab. Nachdem wir die Schattenwesen ohne größere Mühen überwältigt hatten, gingen wir durch die Barriere um uns um die zwei verbliebenen Schattenwesen zu kümmern. Diese waren jedoch verschwunden.

Wir entschlossen uns wieder die Treppen in die unteren Teile des Turms hinab zu steigen. In dem Gang mit den 4 Türen probierten wir wieder alle zu öffnen und durchsuchten wie bei jedem Besuch die Räume. Nur die Trolltür blieb natürlich wieder verschlossen.
Während Vala und Schnapsdrossel großes Interesse an dem Runenrätsel am Ende des Gangs gefunden hatten und sich sofort dran machten eine Lösung dafür zu finden. Gingen Gnarl, Gemmi und Sciao’tael wieder die Treppen nach oben um die heruntergestürzte Eiskugel, die wir beim letzten Besuch schon entdeckt hatten, genauer zu betrachten. Nach geraumer Zeit unterhielt ich mich gerade mit Korynn Fenn in dem Gang mit den 4 Türen als sich plötzlich die Wand am Ende des Ganges auflöste und hinter uns eine neue Wand auftauchte. Im selben Moment schrien Vala und Schnapsdrossel auf „Wir haben das Rätsel gelöst!“. Leider waren wir jetzt von der restlichen Gruppe getrennt.
Vor uns tat sich ein großer Raum auf in dem einige Schreibtische und Regale standen. Zu unserer Verblüffung sah hier aber alles noch relativ neu und sauber aus. Nicht so wie in den anderen Teilen des Turms die wir schon erkundet hatten. Waren wir vielleicht durch die Zeit gereist? Oder in eine andere Dimension? Das einzige Interessante was wir in dem Raum gefunden hatten waren 12 Schriftrollen. Auf allen war der gleiche Zauber notiert. Leider weiß ich nicht mehr was es für ein Zauber war, vielleicht kann hier einer meiner Gefährten weiterhelfen.
Als nächstes viel uns auf, dass die vier Türen, von denen wir eben noch drei geöffnet hatten, schon wieder verschlossen waren. Also machten wir uns wieder daran die Türen zu öffnen und die Räume zu durchsuchen. Die Räume hatten sich auch verändert. Verblüffend, vor 10 Minuten war dort noch alles verstaubt und Überreste lagen in den Schlafstätten und jetzt waren die Räume sauber, die Überreste verschwunden und alles sah wie neu aus. In den Truhen fanden wir dann merkwürdige graue Roben. Vala zog die Robe aus dem Zwergenraum direkt an und meinte noch wir sollen ihr ja nicht heimlich beim umziehen zugucken. Als wollte irgendjemand eine nackte Zwergin sehen, mir wird beim Gedanken daran schon ganz flau im Magen…
Nachdem Vala sich dann umgezogen hatte und wir beschlossen hatten, dass es hier nichts mehr zu finden gibt. Betrachteten wir die Wand die hinter uns aufgetaucht war. Dort fanden wir mit Hilfe unserer magischen Laterne eine Rune. Ohne groß nachzudenken drückte Korynn Fenn die Rune und die Wand vor uns verschwand wieder während die Wand hinter uns wieder auftauchte. Wir waren wieder im ursprünglichen Turm angekommen.

Im gleichen Moment kam der Rest der Gruppe mit einem gefrorenen Kobold die Treppe herunter. Sie berichteten uns, dass sie den Kobold aus dem Eis ausgegraben hatten. Sie wollten uns schon vorher davon berichten, aber als sie anstatt des Gangs mit den 4 Türen nur noch eine Wand vorfanden, hatten sie beschlossen sich die Zeit damit zu vertreiben Gemmi auf dem Kobold die Treppen runtersurfen zu lassen. Schade, dass ich diesen Anblick verpasst habe.

Nachdem dann auch wir von unseren Funden berichtet hatten, beschlossen wir, uns wieder ins Labyrinth zu begeben und es weiter zu erforschen. Gemmi markierte den Weg den wir im Labyrinth zurücklegten mit Leuchtfarbe an den Wänden. Im Labyrinth fanden wir dann wieder ein Skelett von der Größe eines Kobolds in dem wieder so ein Sperr mit Steinspitze steckte. Wir nahmen den Speer natürlich an uns. Hinter der Koboldleiche war eine Sackgasse in der jedoch einer der Runensteine, von denen wir mittlerweile schon so viele gefunden hatten, in der Wand befestigt war. Bei genauerem Betrachten mit der magischen Laterne sahen wir, dass sich in der Wand wieder 3 Vertiefungen für die Runensteine befanden. Zuerst legten wir eine falsche Kombination in die Vertiefungen was eine Falle auslöste, die uns aber zum Glück keinen größeren Schaden zufügte. Beim zweiten Versuch hatten wir dann die richtige Kombination gefunden, wodurch die Wand vor uns durchsichtig wurde. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, welche Steine wir verwendet hatten. Als wir durch die Wand durchgingen kamen wir an einer Stelle des Labyrinths raus, an der wir schon mal waren. Zumindest gingen wir davon aus, weil wir die Markierungen mit der Leuchtfarbe von Gemmi gefunden hatten. Zu diesem Zeitpunkt beschlossen wir aber zurück ins Dorf zu gehen und unsere Erkundungen ein anderes Mal fortzusetzen.

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